Noch ein Wort zu Brüssel…

„Brüssel? Lohnt sich nicht! Da gibt es die Grand Place/den Grote Markt, das Europaviertel und sonst gar nichts!“
Das war es, was ich immer wieder zu hören bekam.
Als ich die Stadt wegen meines Interesses für Jugendstil dennoch eines Tages aufsuchte, wurde ich ziemlich überrascht. Es war ein sonniger Sonntag, als der beste Ehemann und ich dort ankamen, was der Stadt natürlich einen nicht unmaßgeblichen Vorteil verschaffte… (also das Wetter, nicht wir ;-)), den sie aber eben überhaupt nicht nötig hat:
Als erstes stachen mir die Häuser mit den „französischen Balkonen“ ins Auge. Dann die „holländischen Kneipen“. Wow! dachte ich. Wie cool! Eine Mischung aus Holland und Frankreich!
Als nächstes bemerkte ich die „Multi-Kulti“-Bevölkerung. Dann die vielen Touristen. Die EU-Politiker, die überall zwischendrin in ihren Anzügen herumwuselten. Wieder diese ganz eigene Mischung…
Schließlich entdeckte ich die größte Ansammlung von Art Nouveau-Häusern, die ich bis dato gesehen hatte. Außerdem die Grand Place. Den Kunstberg mit dem atemberaubenden Blick über die Stadt. Die wunderschöne Place des Martyrs. Die Place de la Vieille Halle aux Blés mit der Jaques Brel-Stiftung. Die vielen Antiquitäten-Geschäfte. Den Warandepark. Den Königspalast, die Kathedrale… und und und.
Sind es die vielen Sehenswürdigkeiten? Die Gesamtatmophäre, geprägt durch eine ganz indivuelle Mischung aus Menschen und Stilen?
Wie auch immer. Brüssel ist eine Stadt in Bewegung, mit spürbarer Energie und Dynamik und einer Menge toller Sehenswürdigkeiten.
Ich kann nur sagen: Unbedingt hinfahren! Es lohnt sich!

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