Die Künstlerkolonie Worpswede – Die Museen (Teil 1)

Endlich ist ein langgehegter Traum in Erfüllung gegangen: Ich habe Worpswede besucht! 🙂 Insgesamt habe ich drei Blogbeiträge zu dem Thema verfasst. In diesem Teil (1) gebe ich einen Überblick über die Museen. Teil 2 beschäftigt sich mit der Geschichte des Orts und der Künstlerkolonie – und stellt die für mich bedeutendsten Künstlerinnen und Künstler vor, die dort gewirkt haben: Paula Modersohn-Becker und Heinrich Vogeler, der vor allem mit seinen Jugendstil-Werken bekannt wurde. In Teil 3 teile ich meine persönlichen Eindrücke und Gedanken zu Heinrich Vogelers Traumwelten.

Der Ort Worpswede

Worpswede ist ein charmanter, kleiner Ort in der Nähe von Bremen, den man entweder zu einem Tagesausflug besuchen kann oder wie ich: mit Übernachtung. Zu bieten hat die Gemeinde viel: Vier Museen, einen historischen Ortskern, die Natur rund um Worpswede (z.B. auf dem Spazierweg „Weyerbarger Sliekpadd“), verschiedene Andenken- und Kunstshops und Cafés. Man kann sich vor Ort in der Touristeninformation informieren oder im Internet auf dieser Seite. Dort werden auch verschieden lange Tourenvorschläge gemacht.

Die vier Kunstmuseen

1. Barkenhoff

Es handelt sich um das ehemalige Wohnhaus von Heinrich Vogeler (1872-1942), das heute ein Museum beherbergt, in dem man Leben und Werk des Künstlers kennenlernen kann. Darüber hinaus gibt es Sonderausstellungen. Zurzeit werden die Arbeiten der Preisträgerinnen und Preisträger des Paula Modersohn-Becker Kunstpreises gezeigt. Ein Besuch des Barkenhoff lohnt sich wirklich, es handelt sich um einen wunderschönen umgebauten Bauernhof mit einem angrenzenden kleinen Park. Öffnungszeiten: Mittwoch, Freitag – Sonntag 11 – 17 Uhr

Barkenhoff

2. Große Kunstschau Worpswede

Die Große Kunstschau ist ein Teil des vom Bildhauer und Architekten Bernhard Hoetger (1874-1949) zwischen 1925 und 1927 erbauten Ensembles, das als Ausstellungsort für die Künstler vor Ort diente. Die damit verbundenen Gebäude sind das Kaffee Worpswede (bei meinem Besuch nicht zugänglich) und das Logierhaus. Heute werden in der Dauerausstellung teils wechselnde Werke der Gründergeneration der Worpsweder Malerinnen und Maler präsentiert. Öffnungszeiten: Mittwoch, Freitag – Sonntag 11 – 17 Uhr

3. Worpsweder Kunsthalle

Die Worpsweder Kunsthalle zeigt ständig Werke der ersten Worpsweder Malerinnen und Maler sowie ihrer Nachfolgerinnen und Nachfolger. Zusätzlich gibt es verschiedene Sonderausstellungen zu bestimmten Themen, momentan werden Arbeiten des Malers Alexander Dettmar gezeigt. Öffnungszeiten: Dienstag, Donnerstag, Samstag, Sonntag 11 – 17 Uhr

Worpsweder Kunsthalle

4. Haus im Schluh

Das Haus im Schluh ist ein von Martha Vogeler erbautes Museums-Ensemble in der Straße „Im Schluh“. Es präsentiert Werke ihres ehemaligen Ehemanns Heinrich Vogeler, darunter das bekannte Gemälde „Frühling“, und führt durch die historischen Räume der Familie von Martha Vogeler. Nach ihrer Trennung von Heinrich Vogeler lebte und arbeitete Martha hier mit ihren drei Töchtern. Öffnungszeiten: Dienstag, Donnerstag 13 – 17 Uhr, Samstag, Sonntag 11 – 17 Uhr

Frühling, Heinrich Vogeler

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