Ausstellungstipp: „PLATTE OST/WEST – Wohnen und Bauen in Großtafelbauweise“ im Stadtmuseum Dresden (verlängert bis zum 28.2.2027)

Eine sehr interessante Ausstellung über den Plattenbau in Ost- und Westdeutschland kann man zurzeit im Stadtmuseum Dresden besuchen. Die Ausstellung beleuchtet die Entstehungsgeschichte des Bauens mit vorgefertigten Betonbauteilen von 1945 bis heute. Die meisten Plattenbau-Siedlungen entstanden in den 1960er- bis 1980er-Jahren. Mir selbst war gar nicht so klar, dass die Großsiedlungen in Westdeutschland wie Köln-Chorweiler oder Hamburg-Steilshoop auch in industrieller Fertigbauweise errichtet wurden.

Fotografien, Architekturmodelle, Interviews und die begehbare Kunstinstallation „Plattenbau Vertigo“ von Annett Zinsmeister vermitteln einen guten Eindruck von der Wohnsituation vieler Menschen und ihren Stärken und Schwächen. Darüber hinaus wird die Frage gestellt, ob die Platte eine Zukunft hat. Der Besuch ist sehr empfehlenswert!

Dresden-Mockritz, Altersheim Olga Körner, ca. 1974 (Foto: Erich Höhne)

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